In St. Petersburg haben wir es wieder ganz ruhig angehen lassen. Erst mal ganz in Ruhe frühstücken. Hier gab es allerlei - vor allem auch süße - Leckereien. Danach haben wir erst mal wieder unsere Technik auf Vordermann gebracht und die Tagebücher aktualisiert.

So gegen Mittag haben wir uns aufgerappelt, um in die Stadt zu gehen. Entlang der Straßen nur Verkehr. Verkehrsberuhigt heißt nur eine Spur pro Fahrbahn. Sonst ist überall Stau. Das Schöne: Man hat Countdown-Anzeigen an den Ampeln und weiß entweder wie lange man Zeit hat die Straße zu überqueren oder wie lange man auf grün warten mit muss. Die Häuser in St. Petersburg sind alle fantastisch. Überall Prunkbauten. Schaut man allerdings auf den Straßen nach oben iSt dort ein Strippenwirrwarr aus Stromleitungen für die Häuser, Straßenbahnen oder O-Busse zu sehen.

Eigentlich ist ganz St. Petersburg eine Sehenswürdigkeit. Wir sind wohl so um die 20 km gelaufen u. a. vorbei am Panzerkreuzer Aurora oder dem Winterpalais. Auch waren überall kleine Events wie eine kleine Musikergruppe die Jazz spielten, ein Chor der baltischen Flotte oder Theaterspieler.

In St. Petersburg gibt es auch noch Münzfernsprecher und hier stehen tatsächlich auch noch Leute zum Telefonieren an. Ich bin noch an einem Wolga-Treffen vorbeigekommen. Hier scheint es auch toleriert zu werden, wenn die Biker die Kennzeichen an ihren Motorrädern so anbringen, dass man sie eigentlich nicht wirklich erkennen kann.

Zum Abend wollten wir etwas landestypisches essen und entschieden uns für Pelmeni. Ein kleines nettes Lokal mit etlichen Sorten an Pelmeni. Weil ja heute auch Mänertag ist, gönnten wir uns ein Glas Vodka, oder auch zwei, ... Wir lernten dann noch zwei Franzosen kennen, die in Moskau studieren. Zum Schluss saß da auch noch ein Russe aus Moskau bei uns. Alles in allem ein recht vergnüglicher Abend.

Fakten

     
       
von: St. Petersburg Strecke: 0 km
nach: St. Petersburg Fahrzeit: 00:00 h
Wetter: bewölkt und leichter Regen, ca. 16 Grad  Gesamt:

2.840 km

43:48 h