Der Tag sollte bei 12 Grad und starker Bewölkung beginnen.

Also haben  wir uns gleich etwas wärmer eingepackt. Zuerst ging es erst mal ein Stück über die Autobahn bis auf Höhe Hirvihaara und dann Richtung Osten über kurvige, leicht bergige und landschaftlich schöne Strecken.

An einer Flussüberquerung hielten wir kurz an und machten eine kleine Pause an diesem idyllischen Plätzchen. Es stellte sich heraus, das der Fluss mit einem kleinen Wasserkraftwerk betrieben wird.

Stopp haben wir auch am Kimola-Kanal gemacht, der ca. 7 Kilometer lang ist und für die Flößerei gebaut worden ist. Hier gibt es eine Krananlage mit zwei 30-Tonnen-Kränen, die mit denen der Höhenunterschied von 12 Metern für die Baumstämme überwunden wurde. Hier wurde noch bis 2002 geflößt, nun kommt die krananlage in die Jahre.

Bei Vähä-Äiniö überquerten wir einen kleinen Damm zwischen zwei riesigen Seen und hatten einen großartigen Ausblick. Die Sonne glitzerte im Wasser. Der Wind pfiff zwar ganz schön um die Ohren, aber das war bei diesem Anblick egal.

Auffällig in Finnland sind auch die vielen Motorradfahrer.

Kurz hinter Veijo gibt es eine etwas größere Seilhängebrücke. Immer wieder kommen wir an Birkenhainen vorbei. Auch werden die Berg- und Talfahrten deutlich höher im Höhenunterschied. Immer wieder fahren wir an großen Seen vorbei. Mittlerweile ist auch wieder die Sonne draußen und wir haben bestes Moppedwetter.

Dann kamen wir in Jyväskylä an. Dieser Ort wuchs tatsächlich erst ab Ende der achtziger Jahre von ca. 65.000 auf heute ca. 140.000 Einwohner an. Man findet  auch an alter Bausubstanz nur noch den alten Bahnhof und noch zwei, drei weitere, weil die alten Holzhäuser den Neubauten weichen mussten.

 

Fakten

     
       
von: Helsinki  Strecke: 362 km
nach: Jyväskylä Fahrzeit: 04:46 h
Wetter: bewölkt und leichter Regen, ca. 12 Grad  Gesamt:

3.654 km

55:31 h